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BARTH-HAAS fördert innovative Hopfenforschung

Pressemeldung:
BARTH-HAAS fördert innovative Hopfenforschung Fünf neue Stipendien für Studierende verliehen

Nürnberg, den 16.01.2018. „Forschung zu unterstützen, bedeutet für uns, Zukunft zu gestalten. Deshalb vergeben wir seit 2007 Stipendien an junge Studierende, die sich mit innovativer Hopfenforschung befassen.“ So begründet Stephan Barth, geschäftsführender Gesellschafter von Joh. Barth & Sohn die Unterstützung von wissenschaftlichen Arbeiten zum Hopfen. Die Hopfenforschung habe in den letzten Jahren signifikante Fortschritte gemacht, aber noch längst seien nicht alle Einsatzmöglichkeiten des Hopfens bekannt. Die Stipendien für 2017 wurden vergeben an Studierende an Hochschulen in den USA, dem Vereinigten Königreich und aus Deutschland. Daniel Oliver von der Colorado State University in den USA wird prüfen, wie sich die Hopfenölkomponenten in frischen und getrockneten Dolden unterscheiden und wie die Lagerung von Hopfen verbessert werden kann, um die Ölkomponenten zu schonen. Darüber hinaus geht es um die Entwicklung eines Hop Aroma Storage Index, der schnell und unkompliziert den Gehalt von Hopfenölen in gelagertem Hopfen angibt. Stefan Bub vom Forschungszentrum Weihenstephan wird untersuchen, welche Rolle die Hefe in Bezug auf die Entstehung und Veränderung von Hopfenaromastoffen spielt. Dafür wird der gesamte Bierbereitungsprozess unter die Lupe genommen, um herauszufinden, zu welchem Zeitpunkt Aromastoffe entstehen. Bei Adekunle W. Adesanya von Washington State University in den USA steht insbesondere der Schutz von Hopfenpflanzen vor Spinnenmilben im Vordergrund. Gibt es Alternativen zur Verwendung von Pflanzenschutzmitteln, gegen die die Milben schnell Resistenzen entwickeln? Adesanya wird für diese Studie, die RNA-Interferenz nutzen, einen natürlichen Mechanismus in den Zellen von Lebewesen mit einem Zellkern, um die Gründe für die Entwicklung dieser Resistenzen analysieren zu können. Christian Gräfenstein von der HSWT in Weihenstephan prüft die weiteren Verwendungsmöglichkeiten von Hopfen, der zum Hopfenstopfen verwendet wurde. Dieser Hopfen enthält nach dem Stopfen noch einen erheblichen Anteil an unisomerisierten Bitterstoffen. Gräfenstein wird die Ausbeute dieser Bitterstoffe bei einer anschließenden Bittergabe im Sudhaus und die Bitterqualität dieser Biere untersuchen.